Der erste Kontakt
Nach dem meist telefonischen ersten Kontakt lade ich Sie gemeinsam mit Ihrem Kind zum persönlichen gegenseitigen Kennen lernen ein. Dieser Besuchstermin liegt außerhalb der Betreuungszeit der Tageskinder, damit genügend Zeit und Ruhe für die neue Familie gegeben ist.
Nach der Vorstellung meiner Person biete ich einen Rundgang durch das Haus und den Garten an, um einen ersten Eindruck zu vermitteln.
Gern biete ich auch meinen Besuch im Haushalt des zukünftigen Tageskindes an, um Eltern und Kind ein Kennen lernen in gewohnter Umgebung zu ermöglichen.
Im Erstgespräch gehe ich auf Ihre Fragen ein, wir klären wichtige Details, z. B. das Alter des Kindes, Beginn und Dauer des Betreuungsverhältnisses, Betreuungszeiten und Ihre persönlichen Vorstellungen, um mir ein Bild zu machen und eine Entscheidung über die Möglichkeit der Betreuung dieses Kindes zu treffen. Dies hängt u. a. davon ab, ob zum gewünschten Beginn der Betreuung ein Platz frei ist. Das Kind sollte altersmäßig in die Gruppe passen.
Wenn sich beide Seiten positiv entscheiden, wird, evtl. auch in einem späteren Gespräch, die Tagespflegevereinbarung erläutert. Sie sollte zu Beginn der Eingewöhnungszeit von beiden Seiten unterschrieben vorliegen. Dies ist insbesondere wichtig für den Versicherungsschutz des Kindes.
Die Eingewöhnung
Die Eingewöhnungsphase ist eine wesentliche Voraussetzung für den Aufbau einer guten Beziehung zwischen dem Tageskind und der Tagesfamilie.
In Anlehnung an das „Berliner Eingewöhnungsmodell für unter Dreijährige“ gestalte ich die Eingewöhnung individuell und kindgerecht. Das Kind muss genügend Zeit haben, um sich an die neue Situation in der Tagesfamilie zu gewöhnen und sich in neuer Umgebung zurecht zu finden. Die Eingewöhnungszeit dauert je nach Alter, Persönlichkeit und Entwicklung des Kindes zwischen sechs Tagen und drei Wochen, in der Regel zwei Wochen. Während dieser Zeit sollte das Kind von einem Elternteil bzw. einer Bezugsperson begleitet werden.
Als Richtlinie gilt: Erst wenn sich das Kind von mir trösten lässt, hat es mich als neue Bindungs- und Vertrauensperson akzeptiert. Damit ist der Eingewöhnungsprozess abgeschlossen.
Ganz wichtig ist das Gespräch und der ständige Informationsaustausch mit den Eltern über Gewohnheiten, Krankheiten, Essen, Lieblingsspielzeug, Schlafrituale oder Zeiten für bestimmte Verrichtungen, um Dinge, das Kind betreffend, in die Tagesbetreuung einzubeziehen. Die kleine Gruppe von max. fünf Kindern erleichtert die individuelle Betreuung und Förderung in familiärer Atmosphäre.
Da auch für Sie als Eltern die Trennung oft nicht leicht ist, können Sie mich jederzeit anrufen und sich nach dem Befinden ihres Kindes erkundigen.